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Obwohl das Thema Sex in den Medien "dauerpräsent" zu sein scheint und sogar manche Hauptabendprogramme im TV füllt, ist speziell das Thema Sex nach der Geburt bzw. Sex bei Jungeltern noch immer ein Tabuthema. Doch wieso? Sicher spielen Ängste und Unsicherheiten eine ganz wesentliche Rolle, doch diese sind ganz normal. Deshalb sprecht darüber, mit Freunden, anderen Jungeltern und holt euch Hilfe wenn dieses Thema eure Paarbeziehung belastet. Sex gehört zu einer Beziehung dazu und nur weil man plötzlich Mutter bzw. Vater ist, sollte man die innige Beziehung zueinander nicht vernachlässigen.

Wir haben mit Paarcoach und Familienberaterin Sandra Teml-Jetter darüber gesprochen wieviel Sex Jungeltern wirklich haben. 


Foto: Miriam Mehlman, www.miriammehlman.at


Babymamas:
 
Liebe Sandra, Du und dein Mann Stefan betreiben die Wertschätzungszone und ihr begleitet Eltern und Paare und beschäftigt euch viel mit dem Thema "Beziehung" - aus verschiedenen Blickwinkeln. Was sind die brennendsten Themen von jungen Eltern?

Sandra Teml-Jetter: Die vordergründigsten Themen sind: Erziehung und Beziehung bzw. wie gestalten wir das Neue, unsere junge Familie, jetzt, wo wir viel weniger Zeit (und Schlaf und Energie und Ressourcen) haben!

Wie schaut es mit der Paarbeziehung aus? Wie kann man als Mama und Papa seine Paar-Beziehung pflegen, wenn ein Baby am Busen hängt und im Elternbett schläft?

In den ersten Monaten nach der Geburt braucht das Baby aufgrund seiner totalen Abhängigkeit eine „äußere Gebärmutter“. Das ist die primäre Aufgabe der Eltern, diesen Raum und diese Atmosphäre zu gestalten und 24/7 das Kind zu erfühlen und seine Bedürfnisse unmittelbar zu erfüllen. Da ist es auch OK, wenn die Paarbeziehung in den Hintergrund rückt. Zumeist sind junge Eltern ohnehin verzückt, dem kleinen Wesen beim Wachsen zuzusehen! Oder sie ringen mit den Herausforderungen, die die neue Situation mit sich bringt. So lange gestillt wird, ist eine Trennung vom Baby meist nur für kurze Zeit möglich. Spätestens aber wenn das Kind beginnt sich von alleine von den Eltern wegzubewegen können Mama und Papa wieder damit beginnen, sich ihres eigenen Lebens zu besinnen und dieses auch bewusst, aktiv und diszipliniert zu gestalten. Wer das nicht tut und darauf wartet, dass alles Genüssliche wieder spontan und wie von selbst entsteht, dem droht das energetische Ausgebranntsein.


Wieviel Sex haben Eltern wirklich?

Das ist sehr unterschiedlich - all jene, die bei uns landen, haben wenig bis gar keinen Sex - das aber aus den verschiedensten Gründen. Die schauen wir uns dann an.


Wer kommt zu euch in die Praxis? Wann ist die Lage so zugespitzt, dass Eltern Hilfe von außen suchen?

Menschen kommen entweder zu uns, wenn ihnen das, was sie sich aufgeladen haben zu viel wird, oder wenn sie in ihrem eigenen Leben nicht mehr vorkommen. Die vordergründigen Themen sind dann: Sex, Geld, Kindererziehung, Eltern/Schwiegereltern. An Kommunikationsprobleme wollen wir nicht so recht glauben zumal es meistens so ist, dass in Beziehungen nicht gesprochen wird, weil er eh schon weiß, dass das, was er zu sagen hätte, sie nicht hören will - oder umgekehrt. Wir ermutigen Menschen zu ihrer eigenen Wahrheit zu stehen!


Deine drei Ratschläge an Babymamas?

Nimm einen Tag nach dem anderen!

Lass dir helfen und nimm soviel Unterstützung wie du bekommen kannst!

Vergiss nicht darauf, dass es auch ein Leben außerhalb der Mutterschaft gibt - verlasse manchmal das Haus alleine! :-)

Danke, liebe Sandra für das Gespräch.

 

Über Mag. Sandra Teml-Jetter: Sandra ist Familienberaterin und Coach, und betreibt gemeinsam mit ihrem Mann Stefan die Wertschätzungszone - sie beschäftigen sich viel mit dem Thema "Beziehung", und zwar aus verschiedenen Blickwinkeln. Bei ihnen findest du einerseits Unterstützung im Rahmen von Einzel- und Paarcoachings, sowie Eltern- und Familienberatung. 

Termintipp: Sandra ist am Montag 23. Oktober zu Gast beim Babymamas Kränzchen unter dem Motto „Let's talk about sex, baby!“



Leider ist das Thema Sex in unserer übersexualisierten Medienwelt immer noch ein Tabu, über das wir uns gemeinsam viel zu wenig konstruktiv austauschen! Vorallem viele Jungmamas klagen darüber, dass sie diesbezüglich "nichts mehr zu geben hätten." Daraus muss ich schließen, dass viele Frauen Sex nicht mit Lebensfreude und nährender Intimität gleichsetzten, sondern mit Leistung assoziieren und der Akt ein weiteres Ding auf der To-Do-Liste ist, das es abzuarbeiten gilt. Für den Mann - der sich dadurch oftmals in seiner Art, seine Liebe auszudrücken, beschämt und zurückgestoßen fühlt. 

Dieses Gedankenkonstrukt möchte Sandra mit euch an diesem Vormittag genauer betrachten - und hinterfragen. Oder so, wie es kürzlich eine wunderbare Frau und mehrfache Mutter formuliert hat: "Ich bin überzeugt davon, dass Sex nicht nur aus Technik oder dem Akt besteht, sondern dass es mehr eine Form von Hinwendung, Wahrnehmung des anderen, Hingabe, Bewusstsein,...ist!"

Wie das (wieder) gelingen kann - vom "Gnadenakt" zum "Liebe machen" sozusagen - ist das Thema dieses Kränzchens.

"Sex ist die intimste Form der Kommunikation.
Sexualität ist einer der größten Heilräume die wir in unserem Leben haben weil sie uns in unsere tiefsten Körperregionen und in die tiefste Verbindung mit einem anderen Menschen bringt. Wir finden über unsere Körperempfindungen einem Zugang zu uns selbst, der unserem Intellekt immer verschlossen bleiben wird. Deswegen kommen wir nirgendwo im Leben so nah an unsere Angst und an unsere Schattenseiten heran wie beim Sex."
(Eva-Maria Zurhost: Soul Sex)

Komm zum Babymamas Kränzchen! 
Immer Montags von 10-13 Uhr im Mukusal, Staudgasse 26 - Ecke Martinstraße. 
Es gibt Platz für Kinderwägen, aber damit es nicht zu eng wird, komm bitte mit Trage(tuch).
Kosten für ein Getränk und Snack pro Person 16 Euro
Begrenzte Teilnehmerzahl (max. 10 Gäste), Anmeldung erforderlich unter mukusal@mukusal.at

Jeden Dienstag. Kostenlos. Jederzeit abbestellbar.

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