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Wenn wir an unsere Grenzen gelangen

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Strom wird teurer, Lebenshaltungskosten ebenso, vom Gas reden wir mal gar nicht. Gehalt, Kinderbetreuungsgeld und Familienbeihilfe steigen aber nicht im selben Ausmaß. Ein schlechter Zeitpunkt, um über eine gleichberechtigte Aufteilung der Familienarbeit zu reden? Weil es auch bedeuten kann, weniger zu arbeiten und zu verdienen, um mehr bei der Familie zu sein? Ganz und gar nicht: denn wer wünscht sich in Zeiten wie diesen nicht ein zufriedenes und glückliches Zusammensein in der Familie! Dieter Breitwieser-Ebster von papainfo.at zeigt wie gleichberechtigte Elternschaft erreicht werden kann. 

Gemeinsam an der Gleichberechtigung arbeiten

In vielen Fällen passieren Kinder nicht einfach. Oft sind sie gewünscht und werden als Sinnbild für ein vollkommenes Familienglück gesehen. In der Praxis verhält es sich oft mit der Geburt eines Kindes so, dass Paare knallhart auf dem Boden der Realität landen. Wie soll das finanziert werden? Kann ich an meine alte Stelle zurück? Wie geht es meinem Unternehmen, wenn ich weniger erreichbar und verfügbar bin? Diese Fragen haben alle ihre Berechtigung. Denn es ist klar, dass diese für die gemeinsame Existenz von enormer Bedeutung sind. Es ist aber leider auch klar, dass sie nicht so einfach zu beantworten sind. Um hierfür Entscheidungshilfen anzubieten (neben mehr und länger zu arbeiten), lohnt es sich, gemeinsam daran zu arbeiten und herauszufinden, was es der Partnerschaft bringt, wenn sich beide Elternteile einbringen. Fair und gerecht aufgeteilt.

Väter wollen - aber machen nicht mehr! 

Mütter übernehmen noch immer viel mehr Aufgaben zu Hause als Väter und das, obwohl sich lt. einer OTS Aussendung vom österr. Familienbund im Jahr 2022 rund 80% der Väter mehr Zeit zu Hause mit den Kindern[1], mit der Familie wünschen.

Warum die Realität anders aussieht, müssen Väter sich selbst fragen.

Wer hindert sie daran, den Wunsch in die Realität umzusetzen? Strukturelle Bedingungen wie Kinderbetreuungsplätze, Personal dafür, Gesetze rund um Karenz, die Unternehmenskultur etc., machen es Familien nicht gerade einfach, sich alles zu Hause gleichberechtigt aufzuteilen. Dennoch sollten die 80% nicht übersehen werden.

Aktiv Papa sein - Mehrwert für alle!

Mit Infoarbeit, möchte papainfo.at den Mehrwert von Familienzeit für Männer/Väter hervorheben. Dieses Einbringen (zu gleichen bzw. fairen Teilen) und der Wunsch, mehr Zeit zu Hause zu verbringen, führt dazu, dass man als Papa schlicht mehr da ist und auch mehr mitentscheiden kann. Dadurch gewinnen Väter an Bedeutung zu Hause.

Denn wer als gleichwertige Bezugsperson wahrgenommen wird, dem wird vertraut, der bekommt ein gewichtigeres Stimmrecht bei Entscheidungen und wird in allen Belangen für voll genommen. Das heißt, dass der männliche Elternteil nicht einfach nur mehr Zeit zu Hause ist, sondern dass sich die Aufgaben aufteilen und man auch keine Kopie der Mutter ist, oder Aufträge erfüllt. Sondern selber Impulse setzt. Das gehört selbstredend wiederum in der Partnerschaft kommuniziert und es wird besser gelingen, wenn diese Themen gemeinsam angegangen werden. Tatsächlich ist die gleichberechtigte Elternschaft ein Miteinander und ein Aufteilen. Es geht um Verantwortung übernehmen und auch um Verantwortung abgeben zu können. Auf beiden Seiten als Paar.

Je mehr sich Elternpaare aber austauschen, desto mehr hören sie einander zu und dies führt zu einem Mehr an gegenseitigem Verstehen.
Dadurch gewinnt auch die Partnerschaft.

 

 

Gemeinsam zu mehr Leichtigkeit

Ihr merkt, es ist nicht einfach. Eltern-sein ist sogar Schwerstarbeit! 

Daneben noch recht mies bezahlt und gesellschaftlich nicht gar so hoch angesehen. Zusätzlich sollen Eltern im Beruf erfolgreich sein und ein tolles soziales Leben führen. Um etwas mehr Leichtigkeit zu gewinnen, kann es schon besser sein, sich auf den sehr einfachen Satz zu konzentrieren: Weniger ist mehr. Was ist mir, was ist uns wichtig im Leben? Was brauchen wir, um glücklich als Familie zu sein? Wenn Eltern diese Fragen beantworten können und danach versuchen zu leben, kommt die Leichtigkeit und damit ein bisschen mehr Zufriedenheit zurück!  

Yes, We Care!

Um gleichberechtigte Elternschaft geht es bei den Online Workshops von papainfo.at mit dem Titel “Yes, WE care!” Das Wir ist bewusst groß geschrieben, weil es eben zusammen besser gehen kann. Wir müssen den Mut aufbringen, miteinander zu reden. Sich unseren Wünschen und Bedürfnissen klarer werden und diese als Paar zu tragen. Wenn wir Eltern das gemeinsam anpacken, kann sich die Zufriedenheit in der Partnerschaft erhöhen. Kann, weil es eben auch Arbeit ist. Aber es zahlt sich aus. Für alle in der Familie!

 

Daniela Wittinger und Dieter Breitwieser-Ebster haben gemeinsam das Webinar “Yes, WE care - Familie gelingt besser zusammen” entwickelt und leiten dieses. 

Nächstes 2-teiliges Webinar: 18.+29.11.22 je von 20:30-22:30 
Anmeldung und Infos: dieter@papainfo.at

Daniela Wittinger lebt in Partnerschaft, zwei Kinder. Beruflich ist sie Coach und Karriereberaterin bei Uniport – Karriereservice der Uni Wien.
Dieter Breitwieser-Ebster ist verheiratet, zwei Kinder. Er ist Sozial- und Väterarbeiter im WUK und bei Papainfo.
 
Papainfo - Verein zur Förderung gleichstellungsorientierter Väterarbeit
www.papainfo.at
@dieter_papainfo
@papa_info_wien

 

Danke für den Beitrag!

 

[1]  vlg. https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220901_OTS0046/familienbund-tag-der-aktiven-vaeter-2022

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