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Katharina Kohlbach beschäftigt sich seit Jahren mit Kräutern, Wildkräutern und allem was man daraus machen kann. Seitdem die Kinder da sind, ist der bewusste Umgang mit Ressourcen immer weiter in den Vordergrund getreten.

Wir freuen uns, dass sie einen Gastbeitrag zum Thema "Meine 5-Top-Tipps für jetzt sofort weniger Plastik im Alltag" verfasst hat.

Ich liebe es plastikfrei einzukaufen. Und ich liebe es über den Wochenmarkt zu schlendern und mich von dem saisonalen Angebot inspirieren zu lassen. Nur leider habe ich mit Kindern (und wahrscheinlich auch ohne) viel zu selten die Zeit dazu. Es passt im Moment einfach nicht in unsere vollen Wochen hinein. Ich schaffe es auch nicht mit meinen mitgebrachten Glasbehältern jede Woche in den tollen Unverpackt-Läden einzukaufen. Und trotzdem lasse ich mich nicht entmutigen und versuche jeden Tag mit kleinen Schritten einen Unterschied zu machen.

Hier sind meine Top-Tipps für jetzt sofort weniger Plastik im Leben:

  1. Stoffsackerl! Stoffsackerl kann man einfach nicht genug haben. Ich habe immer mindestens drei dabei, lieber mehr. Die reiche ich beim Bäcker über die Theke und lasse mir Brot und Brötchen direkt dort hineingeben. Obst und Gemüse lässt sich in den meisten Supermärkten unverpackt einkaufen. Hier helfen mir auch meine Stoffsackerl, in die ich einfach alles lose hineingeben kann und die Etiketten vom Wiegen klebe ich außen drauf.
  2. Beim Einkauf versuche ich eher zu Glas als zu Plastik zu greifen, aber auch hier ist Glas nicht immer die nachhaltigere Alternative, da viele Glasflaschen nur einmal benutzt werde und danach mit viel Energieaufwand recycelt werden müssen. Es lohnt sich daher sich bei den umliegenden Bio-Kistl-Lieferanten nach z. B. Saft, Milch und Milchprodukten in Mehrwegflaschen umzuschauen (die werden dann praktischerweise auch wieder abgeholt). Falls man einen Biomarkt in der Nähe hat lohnt es sich auch dort nach Mehrwegflaschen zu suchen.
  3. Überhaupt sind alte Gläser mein Lieblings-Lifehack. Am liebsten sammle ich die großen Joghurtgläser, oder Honiggläser. Die haben die gleiche Deckelgröße und das spart eine Menge Sucherei bei der Aufbewahrung. Ich transportiere in ihnen die Spielplatzjause, hebe angeschnittenen Käse oder aufgeschnittene Wurst auf und auch im Kinderzimmer machen sie als Sammelbehälter für Pickerl oder Stifte eine gute Figur. Über das Leben mit meinem Glasparadies habe ich in meinem Blog (bitte hier entlang) schonmal ausführlich geschrieben.
  4. Auch Unterwegs habe ich gelernt, wie gut es mir tut, wenn ich den Kaffee beim Bäcker kurz vor Ort aus einer Tasse trinke und eine kleine 5-Minuten-Pause daraus mache. Das macht gleich doppelt so wach. Da wird Umweltschutz zur Selbstfürsorge <3
  5. Noch einfacher als in der Küche ist es für mich Plastik im Badezimmer zu reduzieren. Hier gibt es schon sehr viele tolle Produkte, die Plastik komplett überflüssig machen und dabei absolut nichts vermissen lassen. Nachdem ich eine begeisterte Selberrührerin bin, ist es ein Heimspiel für mich, diese Produkte sogar selber zu machen. Das kann man, muss man aber nicht. Ich kann aber verraten, dass die meisten Rezepte so einfach sind, das sie sich sogar in unseren vollen Familienalltag intergieren lassen.

Die Reduktion von Plastik geht auch für uns nur schrittweise und es ist wie im Leben mit Kindern allgemein: Es gibt gute und nicht so gute Tage. Die nicht so guten versuche ich abzuhaken und mit neuem Mut in den nächsten Tag zu starten. Und die Guten feiere ich und freue mich über jeden kleinen Schritt.

Meine Inspirationen, die vielleicht auch dir helfen:

Inspiration bekomme ich z. B. aus der Facebookgruppe Zero Waste Vienna oder von der Zero Waste Austria Seite.

Buchtipps: Das Buch "Ohne Wenn und Abfall" von Milena Glimbovski zeigt ganz ohne erhobenen Zeigefinger viele Möglichkeiten auf Müll im Alltag zu reduzieren. Mittlerweile gibt es auch schon ein Nachfolgerbuch von ihr und Susanne Mierau mit dem Titel "Einfach Familie leben".

Dieser Blogbeitrag hier ist zwar nicht mehr ganz taufrisch, aber nach wie vor aktuell. Im Beitrag ist auch eine sehr hörenswerte Podcast-Folge mit Milena Glimbovski verlinkt. Unbedingt anhören!

Aus all diesen Anregungen suche ich mir jeden Tag die Dinge aus, die zu mir und meinem Leben passen. Wenn man einmal anfängt macht es so einen Spaß, dass man nicht mehr aufhören möchte.

Hast du auch schon die ersten Schritte unternommen?

Alles Liebe,

Katharina

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Katharina Kohlbach arbeitet als Bauingenieur und beschäftigt sich in ihrer Freizeit seit Jahren mit Kräutern, Wildkräutern und allem was man daraus machen kann. Seitdem die Kinder da sind ist der bewusste Umgang mit Ressourcen immer weiter in den Vordergrund getreten.

Ihre alltagstauglichen Rezepte für Naturkosmetik, Putzmittel und Co. teilt sie in ihren Workshops und auf ihrem Blog gibt sie Einblicke in ihren Alltag mit Kindern, Kräutern und dem Versuch nachhaltiger und bewusster zu leben.

Infos zu ihren Workshops und ihren Blog findet man unter www.katharinaruehrt.com sowie unter www.facebook.com/katharinaruehrt

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