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Fernsehen, Tablet und Smartphone sind Begleiter in unserem Alltag. Und auch die Kleinen interessieren sich dafür. Wir sind hier ganz wichtige Vorbilder.

Aber besonders das bewegte Bild fesselt die Kindern. Haben sie es für sich entdeckt, möchten sie am liebsten nicht mehr aufhören. Wir als Eltern beschäftigen uns also mit Fragen wie „Ist Fernsehen schädlich?“, „Wie lange darf mein Kinder schauen?“, „Was sind empfehlenswerte Sendungen?“. 

Selbst Mamas von Kleinkindern haben wir uns ausgiebig mit dem Thema beschäftigt. Natürlich sollen die Kleinen die Welt mit allen Sinnen entdecken und am besten viele draußen in der Natur sein. Im Alltag lässt es sich aber nicht immer ganz vermeiden, dass die Kinder Kontakt zum TV bekommen. Wenn dem so ist, dann sollten wir aber einige Punkte beachten und klare Regeln für unsere Kinder zum Medienkonsum aufstellen.

Wir sollten wissen was die Kinder schauen: Was ist mit den guten alten Zeiten von Biene Maja und Am Dam Des? Das Kinder-Programm auf den bekannten Sendern ist ziemlich fragwürdig um nicht zu sagen schlecht – oder wie seht ihr das?!

Damit wir als Eltern wissen was die Kleinen schauen, empfiehlt es sich daher einige kindgerechte Serien anzuschaffen - entweder als DVD oder über Streaming-Dienste wie Netflix oder Amazon Prime.

Kinder begleiten: Im Idealfall sollten wir gemeinsam mit den Kindern schauen, und mit ihnen über das Geschehen sprechen und es kommentieren. Sie sind noch nicht in der Lage soviele Eindrücke zu verarbeiten und Kinder im Kindergartenalter lernen erst noch Symbolsysteme zu entschlüsseln und zu verstehen. Kleinkindern fällt es auch noch sehr schwer zwischen Realität und Vorstellung zu trennen. 

Wie lange dürfen Kindern fernsehen? Wie lange ein Kind schauen darf, hängt vom Alter ab. Bei Kindern bis fünf Jahren sind maximal 30 Minuten Mediennutzung pro Tag genug und das auch nicht täglich.

 Als Orientierung gilt ein Limit der Medienzeit von 10 Minuten pro Lebensjahr am Tag oder 1 Stunde pro Lebensjahr in der Woche. 

Weil Kleinkinder noch keine ausgeprägte Zeitvorstellung haben, ist es sinnvoll die Zeit an konkreten Ereignissen festzumachen. Also z.B. eine Folge einer Serie oder „Du kannst schauen während ich das Abendessen koche, dann machen wir den TV aus.“. 

Vorbild sein: Wie bei so vielen Belangen sind wir auch hier ein ganz wichtiges Vorbild. Also mach dir einmal bewußt wie oft du in dein Smartphone schaust und stelle ich für dich als Elternteil „Regeln“ auf. 

Nicht Verteufeln, Abwechslung bieten: Es gibt auch Stimmen wie beispielsweise Dr. Manfred Spitzer, der vom frühen TV-Konsum wenig hält: In den ersten drei bis fünf Lebensjahren sollten Kinder überhaupt nicht fernsehen, so seine Meinung.

Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass das nicht immer realistisch ist, aber natürlich geben wir im ganz Recht, dass Kinder die Welt mit allen Sinnen erforschen sollen und ganzheitliche Erfahrungen brauchen – am besten möglichst oft in der freien Natur.

Wie so oft gilt es auch hier eine Balance zu finden. Wir müssen uns aber nicht gleich sorgen, dass zuviel Fernsehen unsere Kinder dumm oder süchtig macht. Die Ängste von uns Eltern in Bezug auf digitale Medien versucht Aida auf ihrem Blog zu entkräften. Lesen und entspannt sehen.

 

Wir beschränken uns hier auf den Fernseh-Konsum. Viele Punkte gelten jedoch auch für das Spielen am Tablet oder Smartphone. 

Wichtig ist hier auch die Geräte  zu sichern: Kennt dein Kind auch schon den PIN für dein Telefon?! Kinderfinger sind sehr schnell, also alle elektronischen Geräte entsprechend sichern!

 

Quellen und Leseempfehlungen:

Digitale Medien für Kinder: Glaubenssätze und Ängste versus Kompetenz: http://elternmorphose.de/digitale-medien-fuer-kinder-glaubenssaetze-und-aengste-versus-kompetenz-und-selbstbestimmung/

Medienzeit steigert das Wohlbefinden: https://www.schau-hin.info/news/artikel/medienzeit-steigert-das-wohlbefinden.html

Fernsehen - Warum es Kindern mehr Schaden als Nutzen bringt: http://www.spielundzukunft.de/was-kinder-brauchen-erziehungsfragen-von-a-z/1199-fernsehen-warum-es-kindern-mehr-schaden-als-nutzen-bringt?tmpl=component&print=1&layout=default&page=

 

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