Sonstiges

Mit der Geburt eines Kindes verschieben sich Prioritäten. Neben Nähe, Fürsorge und neuen Routinen rücken auch Fragen in den Vordergrund, die zuvor wenig Raum eingenommen haben: Was passiert, wenn einem von uns etwas zustößt? Ist unsere Familie dann abgesichert?

Viele Eltern schieben diese Gedanken zunächst beiseite. Aus Zeitmangel, aus Unsicherheit oder weil sich das Thema einfach schwer anfühlt. Dabei ist gerade die erste Zeit mit Baby ein sinnvoller Moment, um über Verantwortung zu sprechen. Nicht aus Angst, sondern aus Fürsorge. Denn finanzielle Absicherung bedeutet vor allem eines: Ruhe und Sicherheit für die Familie, auch dann, wenn das Leben einmal nicht nach Plan verläuft.

Warum Absicherung mit Baby plötzlich so wichtig wird

Vor der Geburt eines Kindes war vieles flexibler. Entscheidungen konnten spontaner getroffen werden, ein Einkommen reichte oft aus, Risiken wirkten weit weg. Mit Baby ändert sich das. Der Alltag hängt plötzlich von fixen Strukturen ab: Wohnen, laufende Kosten, Betreuung, Organisation.

Gleichzeitig wird sichtbar, wie viel Arbeit in einem funktionierenden Familienleben steckt – Arbeit, die man meist erst dann richtig bemerkt, wenn sie fehlt. Viele Eltern wissen grundsätzlich, dass Vorsorge wichtig ist, schieben konkrete Schritte aber dennoch auf. Eine aktuelle Versicherungsstudie von Livv.at zeigt genau diese Lücke zwischen Bewusstsein und Handeln. Mit Baby wird sie besonders spürbar, weil Verantwortung plötzlich nicht mehr nur das eigene Leben betrifft, sondern auch das eines Kindes.

Der erste Schritt: Nicht „Welche Versicherung?“, sondern „Welche Realität?“

Bevor es um konkrete Lösungen geht, hilft ein ehrlicher Blick auf die eigene Situation. Dafür braucht es keine Tabellen und keinen Finanzrechner – nur ein paar ruhige Minuten.

Setzt euch zusammen und besprecht drei einfache Fragen:

  1. Welche Kosten laufen jeden Monat fix weiter?
    z.B. Fixkosten wie Wohnen, Energie, Lebensmittel, Mobilität, laufende Verträge

  2. Wovon hängt unser Alltag wirklich ab?
    Ein bestimmtes Einkommen? Ein Elternteil, der den Großteil der Betreuung und Organisation übernimmt?

  3. Wie lange hätten wir finanziell Luft, wenn ein Einkommen plötzlich wegfällt?
    Zwei Monate? Sechs Monate? Vielleicht ein Jahr?

Es geht nicht um exakte Beträge, sondern um ein Gefühl. Dieser erste Überblick hilft, Unsicherheiten greifbar zu machen und nimmt dem Thema viel von seinem Schrecken. Wenn sich diese Fragen unangenehm anfühlen, ist das völlig normal. Sie sollen keine sofortigen Entscheidungen erzwingen, sondern Orientierung geben.

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Typische Lebenssituationen, in denen Vorsorge relevant wird

Es gibt keine allgemeingültige Lösung für Familienvorsorge. Dennoch zeigen sich bestimmte Situationen, in denen viele Eltern beginnen, genauer hinzuschauen:

  • Wenn ein Einkommen den Großteil der Fixkosten trägt, fehlt im Ernstfall nicht nur Geld, sondern auch Planungssicherheit.

  • Wenn ein Elternteil in Karenz oder Teilzeit ist, sichert unbezahlte Arbeit den Alltag. Fällt sie weg, entstehen oft zusätzliche Kosten für Betreuung und Organisation.

  • Wenn langfristige Verpflichtungen bestehen, etwa durch einen Wohnkredit, erhöht sich die Verantwortung gegenüber der Familie.

Diese Beispiele zeigen: Vorsorge beginnt nicht bei Produkten, sondern bei der eigenen Lebensrealität. In all diesen Fällen geht es nicht um Worst-Case-Denken, sondern um realistische Vorbereitung.

Ablebensvorsorge: Ein unangenehmes, aber relevantes Thema

Der Begriff „Ablebensversicherung“ wirkt nüchtern und wird deshalb oft vermieden. Dennoch setzen sich viele Eltern damit auseinander, sobald sie Verantwortung für ein Kind tragen. Der Gedanke dahinter ist pragmatisch: Stirbt ein Elternteil, soll die Familie finanziell nicht zusätzlich unter Druck geraten. Eine Ablebensversicherung kann helfen, Zeit zu gewinnen. Zeit, um den Alltag neu zu ordnen, Entscheidungen zu treffen und nicht sofort existenziell handeln zu müssen.

Dabei wird häufig übersehen, dass Vorsorge nicht nur den Hauptverdiener betrifft. Auch der Wegfall unbezahlter Arbeit kann spürbare Folgen haben, etwa durch zusätzliche Betreuungskosten oder organisatorische Belastungen. Vorsorge bedeutet hier nicht, alles abzusichern, sondern die größte Lücke zu erkennen und bewusst damit umzugehen.

Digitale Versicherungsplattformen wie Livv.at beschäftigen sich genau mit diesen Fragen rund um finanzielle Absicherung von Familien und zeigen, dass Vorsorge heute transparenter und verständlicher gedacht werden kann als früher.

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Woran Eltern bei der Absicherung denken sollten

Im Ernstfall werden Entscheidungen selten in ruhigen Momenten getroffen. Sie fallen in Phasen, in denen Emotionen hoch sind und der Alltag ohnehin viel abverlangt. Genau deshalb kann es entlastend sein, bestimmte Fragen bereits vorher für sich geklärt zu haben – nicht bis ins letzte Detail, sondern so weit, dass man weiß, welche Optionen es gibt.

Ebenso wichtig ist der Gedanke, dass Absicherung kein fixer Zustand ist. Was sich heute richtig anfühlt, kann sich mit einem weiteren Kind, einem Jobwechsel oder einem Umzug verändern. Vorsorge sollte mit dem Leben mitwachsen. Es geht nicht darum, alles ein für alle Mal zu regeln, sondern regelmäßig innezuhalten und zu prüfen, ob die aktuelle Situation noch zur Familie passt.

Am Ende bedeutet gute Vorsorge nicht Kontrolle, sondern Entlastung. Sie schafft Handlungsspielraum – und genau dieser Spielraum kann Familien in herausfordernden Momenten Stabilität geben.

Absicherung als gemeinsames Thema

Über Geld zu sprechen fällt vielen Eltern schwer – besonders in einer Lebensphase, in der ohnehin vieles neu, emotional und oft auch anstrengend ist. Bei der Familienabsicherung lohnt es sich trotzdem, offen zu bleiben und Gespräche nicht aufzuschieben.

Hilfreich kann es sein, regelmäßig gemeinsam zu prüfen:

  • Was haben wir bereits geregelt?

  • Was würde sich im Ernstfall verändern?

  • Passt unsere Absicherung noch zu unserem Leben?

Solche Gespräche sind vielleicht nicht romantisch, aber sie stärken das Gefühl, ein Team zu sein. Und genau dieses Gefühl von Gemeinsamkeit ist oft ein wichtiger Teil von Sicherheit. Schon ein kurzer Check einmal im Jahr kann helfen, den Überblick zu behalten.

Das Wichtigste zum Schluss: ihr seid nicht allein

Familienabsicherung klingt nach einem großen Thema. Und ja, es gibt viel zu bedenken. Aber niemand muss alles sofort entscheiden. Wichtig ist, überhaupt anzufangen: ein erstes Gespräch, ein ehrlicher Blick auf die eigene Situation, eine bewusste Entscheidung. Vorsorge bedeutet nicht, sich Sorgen zu machen. Sie ist ein Ausdruck von Fürsorge – für das eigene Kind und den gemeinsamen Alltag.

Über den Autor: Daniel Schwarz

Gastbeitrag_Versicherung_Liiv_Daniel-Schwarz.pngDaniel Schwarz ist als Online Marketing Manager bei Livv.at tätig, einer digitalen Versicherungsplattform der Lebensversicherung von 1871 a. G. München. Livv.at ermöglicht den vollständig digitalen Abschluss von Ablebens- bzw. Risikolebensversicherungen und schafft damit ein wichtiges finanzielles Sicherheitsnetz für Familien, Kinder und Partner.


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