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Die Ferien neigen sich langsam dem Ende zu und für viele Familien beginnt bald wieder der Alltag: Kindergarten, Schule, Arzttermine und andere Verpflichtungen stehen wieder auf dem Programm. Nach den entspannten Ferientagen kann es eine kleine Herausforderung sein, morgens rechtzeitig aus dem Haus zu kommen – besonders mit Baby oder Kleinkind.

Damit der Start in den Alltag möglichst stressfrei gelingt, haben wir ein paar einfache Tipps aus unserem Familienleben zusammengestellt. Vieles klingt vielleicht selbstverständlich, macht im Trubel des Morgens aber oft den entscheidenden Unterschied.

Tipps Puenktlich mit Baby Kleinkind(c) Getty Images

1. Plane Termine realistisch

Manche Termine lassen sich nicht vermeiden – etwa beim Kinderarzt, am Passamt oder bei Behörden. Gerade während der Karenz hast du oft die Möglichkeit, Termine so zu legen, dass sie ohne großen Zeitdruck erreichbar sind.

Versuche außerdem, nicht zu viele fixe Termine in eine Woche zu packen. Falls sich mehrere Termine hintereinander nicht vermeiden lassen, plane dazwischen zumindest eine kurze Pause zum Verschnaufen ein. Weniger Stress bedeutet meist auch mehr Gelassenheit für dich und dein Kind.

Falls ein Termin einmal sehr früh stattfinden muss und sich nicht verschieben lässt, helfen dir die folgenden Tipps dabei, trotzdem entspannt aus dem Haus zu kommen.

2. Bereite am Abend alles vor

Je mehr du am Vorabend erledigst, desto ruhiger startet ihr in den Tag.

Fülle die Wickeltasche gleich nach, wenn etwas ausgegangen ist – frische Windeln, Feuchttücher, Wechselkleidung und alles, was ihr regelmäßig braucht. Lege außerdem wichtige Unterlagen wie den Mutter-Kind-Pass bereit und richte Snacks und Getränke her.

Tipps Puenktlich mit Baby Kleinkind Tasche vorbereiten(c) Perpetual Meninwa

Auch die Kleidung für dich und dein Kind kannst du schon am Abend auswählen. Wenn du ein Schulkind hast, führe ebenfalls eine Abendroutine ein: Kontrolliert gemeinsam die Schulsache, spitzt die Stifte, packt den Turnbeutel - das spart morgens wirklich Zeit und Stress! 

3. Nutze Erinnerungen

Wenn es morgens hektisch wird, vergisst man schnell etwas.

Ein kleiner Notizzettel an der Haustür oder auf dem Küchentisch kann Wunder wirken. Alternativ kannst du dir natürlich auch eine Erinnerung am Smartphone einstellen. Hauptsache, wichtige Dinge geraten nicht in Vergessenheit.

4. Steht lieber etwas früher auf

Wenn dein Kind morgens gerne trödelt, noch spielen möchte oder erst einmal alle Kuscheltiere begrüßen muss, dann plane diese Zeit bewusst mit ein.

So musst du dein Kind nicht antreiben und der Morgen bleibt für alle entspannter. Oft brauchen Kinder einfach ein paar Minuten, um richtig wach zu werden oder eine Möglichkeit ein paar Minuten frei zu spielen – und genau diese Zeit dürfen sie auch bekommen.

Größere Kinder können in bereits fixe Aufgaben übernehmen: Nach dem Frühstück die Müslischüssel selbst in den Geschirrspüler stellen, die fertige Jausenbox aus der Küche nehmen und in die Tasche räumen etc. Es sind nur kleine Handgriffe, aber wenn alle zusammenarbeiten geht es schneller.

5. Vermeide unnötigen Zeitdruck

Sätze wie „Beeil dich!“ oder „Mach schon!“ führen selten dazu, dass Kinder tatsächlich schneller werden. Meist steigt dadurch nur der Stress – bei den Kindern und bei den Eltern.

Tipps Puenktlich mit Baby Kleinkind Kein Druck(c) Getty Images

In wirklich wichtigen Situationen machen wir manchmal ein kleines Wettrennen daraus: "Wer kann sich schneller anziehen?" Das funktioniert bei uns ganz gut. Diesen kleinen Trick am besten nur selten einsetzen, damit er etwas Besonderes bleibt und man ein Ass im Ärmel hat. 

6. Bleib selbst möglichst gelassen

Kinder spüren sofort, wenn wir gestresst sind. Häufig überträgt sich diese Anspannung auf sie – und plötzlich dauert alles noch länger.

Atme lieber einmal tief durch und frage dich:

Ist es schlimm, wenn wir das Geschirr vom Frühstück erst in den Geschirrspüler räumen, wenn wir von unserem Termin zurück sind? 
Können wir die Jause vielleicht ausnahmsweise unterwegs beim Bäcker besorgen? 

Was ist eigentlich das Schlimmste, das passieren kann, wenn wir ein paar Minuten zu spät kommen? 

In den allermeisten Fällen ist alles gar nicht so dramatisch. 

7. Vergiss den Wecker nicht

Klingt selbstverständlich – aber ein gestellter Wecker ist die beste Grundlage für einen entspannten Start in den Tag.

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