Unterwegs mit Baby
Essengehen für Fortgeschrittene - Restaurantbesuch mit Kind(ern)
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Hand aufs Herz: Essen gehen mit Baby war eigentlich ganz entspannt. Das Kleine schlummert im Kinderwagen, nuckelt zufrieden an der Brust oder lässt sich mit ein bisschen Schunkeln beruhigen. Nebenbei genießt du dein Essen und führst sogar ein Gespräch mit deinem Gegenüber. Doch irgendwann sitzt dein Kind selbst mit am Tisch – und plötzlich werden Schlafen, Nuckeln und Schunkeln durch etwas ganz anderes ersetzt: Langeweile.
Die gute Nachricht? Auf Restaurantbesuche musst du trotzdem nicht verzichten. Die ultimativen Geheimtipps haben wir zwar nicht, dafür aber jede Menge Erfahrung. Und genau die teilen wir heute mit dir.
(c) Daiga Ellaby
1. Locker bleiben
Wer mit Kindern essen geht, geht mit Kindern essen - nicht mit kleinen Erwachsenen.
Je entspannter die Eltern sind, desto entspannter wird meist auch der Restaurantbesuch. Deshalb: Verabschiede dich für einen Moment von perfekten Tischmanieren und starren Regeln. Gemeinsames Essen darf Spaß machen. Wenn dabei ein paar Blubberblasen durch den Strohhalm entstehen, geht die Welt nicht unter.
2. Die Wahl des Restaurants
Restaurants mit Spielecke, Kinderbereich oder großem Gastgarten können Gold wert sein. Die Kinder sind beschäftigt und die Erwachsenen kommen endlich dazu, sich in Ruhe miteinander zu unterhalten. Auch familienfreundliches Personal, Hochstühle oder ausreichend Platz für Kinderwagen machen den Restaurantbesuch oft deutlich entspannter.
Auf unserer Website findest du zahlreiche familienfreundliche Restaurants in Wien, die wir zum Teil auch selbst getestet haben:
Unsere Tipps für Restaurants mit Kinderspielbereichen
Die schönsten kinderfreundlichen Gastgärten
3. Der richtige Sitzplatz macht den Unterschied
Die Wahl des Tisches kann überraschend viel ausmachen. Gemütliche Eckbänke laden zum Kuscheln ein. Auch Plätze in Fensternischen sind bei vielen Kindern beliebt – schließlich gibt es dort jede Menge zu beobachten.
4. Die Wartezeit überbrücken
Für hungrige Kinder können die Minuten bis zum Essen gefühlt ewig dauern. Alles, was die Wartezeit verkürzt, ist deshalb Gold wert.
Bei kleineren Kindern sind Ausmalhefte und Buntstifte oder Stickerhefte oft echte Lebensretter. Größere Kinder freuen sich über Rätselblöcke und ein Kartenspiel wie UNO. Auch Pixie-Bücher passen gut in jede Tasche und eignen sich hervorragend, um die Wartezeit zu überbrücken
Tipp: Wir haben ein eigenes Mal- und Stickerbuch, dass wir nur für unterwegs mitnehmen oder drucken aus dem Internet Malvorlagen zu Themen aus, die gerade aktuell sind. Malbücher, die daheim ständig präsent sind, sind nämlich nicht so interessant, wie neue.
Ein Klassiker, der bei uns immer funktioniert: „Ich sehe was, was du nicht siehst“. Das Spiel beschäftigt, fördert die Aufmerksamkeit und lädt dazu ein, die Umgebung zu entdecken – ganz ohne durch das Restaurant zu flitzen.
5. Kindermenüs sind manchmal die beste Lösung
Viele Kinder sind kulinarisch noch nicht besonders experimentierfreudig. Deshalb erleichtert eine Speisekarte mit Kindergerichten den Restaurantbesuch oft enorm. Klassiker wie Schnitzel, Nudeln oder Pommes sind nicht umsonst Dauerbrenner. Manchmal muss es nicht ausgefallen sein – Hauptsache, alle werden satt und zufrieden.
6. Don't judge!
Selbst wenn du alles richtig machst: Es gibt Tage, an denen einfach nichts funktioniert. Und weißt du was? Das ist völlig okay.
Wenn Peppa Wutz, ein kurzes Video oder ein Spiel am Tablet dafür sorgen, dass die ganze Familie entspannt essen kann, dann ist das manchmal genau die richtige Lösung. Manchmal sind pragmatische Lösungen einfach die besten.
Unser Fazit
Restaurantbesuche mit Kindern sind anders als früher – manchmal lauter, chaotischer und deutlich weniger planbar. Dafür entstehen oft die schönsten Familienmomente. Mit etwas Gelassenheit, Humor und realistischen Erwartungen steht dem nächsten Restaurantbesuch nichts im Weg.
In diesem Sinne: Guten Appetit!








