Gesund & Satt

In unserer neuen Serie mit Nathalie beantworten wir praktische Fragen des Elternseins, die immer wieder gestellt werden.

Heute: Wir kann ich die Wut meines Kindes verstehen und richtig begleiten?

Nathalie Spiegelfeld, Gründerin der MuM Akademie, der Online Akademie für Mutter und Mindset, und selbst Mama von vier Kindern, liefert dir 10 Impulse, wie du erfolgreich aus der Wutspirale aussteigst.

Was ist Wut?

Zu Beginn möchte ich mit dir teilen, was Wut ist und wofür sie gut ist. Leider denken viele, dass Wut nicht sein darf. Sie macht uns Angst. Dabei hat sie als Emotion die gleiche Wertigkeit wie alle anderen Gefühle. Alle Gefühle gehören zu einer Familie. Es gibt keine guten und schlechten Gefühle. Es gibt nur Gefühle, die sich gut anfühlen und Gefühle, die sich nicht gut anfühlen. Die Wut will uns auf etwas aufmerksam machen.

Wut ist so eine starke Emotion, dass sie oft als unangenehm und unerwünscht empfunden wird. Schon im Kleinkindalter wollen wir Eltern die Wut unserer Kinder unterbinden. Dabei bringen wir ihnen bei, dass Wut etwas Schlechtes ist. Kinder lernen schnell, die Wut zu unterdrücken. Doch wenn man die Wut unterdrückt, wird sie nur stärker.

Dabei brauchen wir die Wut, um Grenzen zu setzen und Bedürfnisse einzufordern. Kinder müssen wütend sein. Es bringt sie in ihrer Entwicklung weiter.

Eskalation – die Wutspirale

Ich habe es oft bei mir selber erlebt. Da steht man seinem wütenden Kind gegenüber und wird immer aufgebrachter, bis man selber brüllt. Doch wie kommt es dazu? Es kommt zu einer Art Machtkampf. Und viele glauben, dass es in einem Streit ums Gewinnen und Verlieren geht. Das heißt, als Autoritätsfigur muss ich das letzte Wort haben und meinen Willen durchsetzen, sonst wird meine Autorität geschwächt.

Doch durch eine Eskalation erlebt die gesamte Familie eine Schwächung. Hier ist viel Platz für negative Emotionen: Ohnmacht, Schuld, Versagen. Hier dreht sich die Negativspirale weiter. Selbstvorwürfe kommen dazu. Du kannst deinem Kind keinen Halt, keine Orientierung geben. Die Beziehung erlebt einen Schaden. Und eines ist klar, die Autoritätsfigur gewinnt keinen Respekt. Sondern verursacht doch ihr Verhalten Angst. Angst vor der eigenen Mutter, vor dem eigenen Vater. Also verlieren beide Seiten. Vor allem eine sichere Beziehung.

Um unsere Kinder bei einem Wutanfall zu unterstützen, braucht es vor allem starke und gelassene Eltern. Ich kann nicht behaupten, dass es mir immer gelingt und dass ich mich nie von meinen Emotionen mitreißen lasse. Darum geht es auch nicht. Es geht darum, jeden Tag ein bisschen besser darin zu werden.

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Meine 10 Impulse, wie du erfolgreich aus der Wutspirale aussteigst

 

1.      Nimm deine eigenen Emotionen wahr!

Ordne deine Emotionen richtig ein! Hat die Eskalation tatsächlich mit deinem Kind zu tun? Wenn dem so ist:

2.      Nimm einen Wutausbruch nicht persönlich!

Hör auf, die Schuld bei dir zu suchen.

3.      Bleib ruhig und gelassen!

Hab keine Angst vor einer schwierigen Situation. Kinder haben feine Antennen und spüren, wenn Eltern ruhig sind und keine Angst vor schwierigen Situationen haben. Angst vor der Explosion ist Garant für die Explosion.

4.      Erkenne die Wut deines Kindes an!

Teile deinem Kind mit: „Ich verstehe deine Wut, ich bin bei dir und für dich da.“ Die Anerkennung von Wut nimmt schon viel Druck heraus.

5.      Dein Kind braucht in diesem Moment keine Lösungen.

Wer in einem Wutanfall steckt, braucht keine Lösung. Wenn sich die Wut gelegt hat, könnt ihr gemeinsam eine Lösung finden.

  1. Rücke noch näher an dein Kind heran!

Gibt es Herausforderungen, rücke noch näher an dein Kind heran. Gib ihm zu verstehen: „Ich bin da, wenn du mich brauchst.“

7.      Verlasse, wenn nötig, die Situation

Nimm dir die Zeit, sie besser zu verstehen.

8.      Schmiede das Eisen, wenn es kalt ist!

Komm mit kühlem Kopf zu einem späteren Zeitpunkt auf dein Kind zu und besprich den Vorfall.

9.      Sprich über deine Gefühle!

Und hilf deinem Kind, seine Gefühle zu erkennen und einzuordnen.

10.  Es gibt Momente, da braucht es eine klare Ansage.

Eine Ansage aus der Motivation: „Ich liebe und beschütze dich. An dieser Stelle muss ich dir den Weg weisen.“ Hier kommt es auf kurze, klare Botschaften an.

 

 

MuM Akademie

Nathalie veranstaltet derzeit ein kostenloses 5tägiges Super-MuM-Camp vom 02.4.-06.04.2024.

Das Super-MuM-Camp ist ein Geschenk von meiner Seele an deine Seele. In diesen Tagen gebe ich dir meine jahrzehntelange Erfahrung als Mutter und mein Wissen, das ich von den bekanntesten Erfolgscoaches aus Amerika und Deutschland lernen durfte, weiter. Durch sie bekam ich den Schlüssel an die Hand für ein erfülltes und glückliches Leben als Mutter. Gerade weil dieser Ansatz so stark und wirkungsvoll ist, will ich dieses Wissen unbedingt mit dir teilen, damit auch du diesen Erfolgsschlüssel in der Hand hast und mit mir gemeinsam das Leben unserer Kinder und die Welt besser machen kannst. mehr dazu

 

In der MuM Akademie findest du heraus, wie Mütter glücklicher Kinder denken.

Es geht nicht darum eine andere, eine bessere Mutter zu werden. Es geht darum, ganz du selbst zu werden. Deine Intuition, dein Bauchgefühl wieder zu hören. Denn Nathalie Spiegelfeld ist der festen Überzeugung, dass jede Mutter die beste Mutter für ihr Kind ist. Heutzutage gibt es allerdings so viele Informationen, so viele Experten, die sagen, was richtig ist und was zu tun ist. Oft widersprechen sich diese Informationen. Anforderungen der Gesellschaft, Anforderungen an sich selber machen das Leben der Mütter nicht einfacher.

In der MuM Akademie lernst du,

…. wie du ein sicheres Fundament für die Alltagsstürme schaffst:

… wie du von Beginn an eine innige Mutter-Kind-Bindung aufbaust:

… und du erhältst Unterstützung durch die starke MuM-Community, eine Gemeinschaft von Frauen mit ähnlichen Herausforderungen.

Auf der Website www.mumakademie.at findest du weitere Informationen über Nathalie und ihre und MuM Akademie.

 
Jeden Dienstag. Kostenlos. Jederzeit abbestellbar.

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