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Schnupfensalbe selber machen – einfache Rezeptur mit Johanniskraut und Ringelblume
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Wenn die Tage kürzer werden und die Nase häufiger läuft, ist sie wieder da: die Rote-Nasen-Saison. Wind, Kälte und ständiges Naseputzen setzen der empfindlichen Haut rund um die Nasenflügel ordentlich zu. Genau dann ist eine sanfte, heilende Pflege gefragt – am besten natürlich, selbst gemacht und ohne Gedöns.
In diesem Artikel zeige ich dir, wie du eine Schnupfensalbe selber machen kannst – mit nur drei Zutaten: Johanniskrautöl, Ringelblumenöl und Bio Bienenwachs. Sie pflegt, heilt und schützt – und das nicht nur bei Schnupfennasen, sondern bei der ganzen Familie.
Warum du deine Schnupfensalbe selber machen solltest
Eine gute Heilsalbe gehört in jede Hausapotheke – besonders in der kalten Jahreszeit. Die Haut rund um die Nase wird vom häufigen Schnäuzen gereizt, trocken und rissig.
Fertige Schnupfensalben aus der Drogerie enthalten oft Duftstoffe oder Mineralöle, die empfindliche Haut zusätzlich belasten. Wenn du deine Schnupfensalbe selbst herstellst, bestimmst du, was hineinkommt: reine Pflanzenöle, natürliche Wirkstoffe und genau die Pflege, die du brauchst.
Das Schöne daran: Mit nur wenigen Zutaten stellst du eine vielseitige, sanfte Salbe her, die nicht nur bei Schnupfen hilft, sondern auch kleine Wunden heilt, rissige Hände pflegt und zarte Babyhaut schützt.
Ringelblume und Johanniskraut: ein Team für die Haut
Diese zwei Pflanzen kennt die Naturheilkunde seit Jahrhunderten. Zusammen sind sie ein echtes Dream-Team für empfindliche und gereizte Haut. Die Ringelblume ist die klassische Hautpflegerin: Sie macht die Haut weich und geschmeidig, beschleunigt die Wundheilung und stärkt die Hautbarriere. Ihre Inhaltsstoffe wirken entzündungshemmend und antibakteriell. Gerade für wunde Babyhaut am Po, die sich durch Feuchtigkeit und Windeln so leicht entzündet, ist sie wie gemacht.
Das Johanniskraut beruhigt gereizte Haut und unterstützt die Regeneration. Es wirkt abschwellend und hilft dabei, kleine Verletzungen schneller heilen zu lassen. Seine Wirkstoffe, vor allem Hyperforin und Hypericin, sind seit Jahrhunderten für ihre heilende Wirkung bekannt.
Gemeinsam ergeben diese beiden Pflanzen ein starkes Duo, das gestresste, rissige und gereizte Haut wunderbar regeneriert.
Rezept: Schnupfensalbe mit Johanniskraut und Ringelblume selber machen
(c) Katharinarührt
Für diese Salbe brauchst du wirklich nur wenig. Die Öle bekommst du in Reformhäusern, in der Apotheke oder online in Bio-Qualität.
Zutaten für die Schnupfensalbe:
- 50 g Ringelblumenöl
- 50 g Johanniskrautöl
- 10 g Bio-Bienenwachs
- feuerfestes Gefäß zum Schmelzen
- Waage
- Wasserbad
- kleine Tiegel zum Abfüllen
So geht’s:
- Ringelblumenöl und Johanniskrautöl abwiegen und in ein feuerfestes Gefäß geben.
- Bienenwachs ergänzen und alles im Wasserbad langsam schmelzen.
- Währenddessen die Glastiegel mit 38 % Alkohol (Wodka oder Korn zum Beispiel) einsprühen und kurz einwirken lassen – so desinfizierst du sie.
- Sobald das Wachs vollständig geschmolzen ist, die flüssige Salbe in die sauberen Tiegel abfüllen.
- Kurz abkühlen lassen, verschließen und beschriften.
Bei sauberem Arbeiten hält sich die Salbe rund 6 Monate.
Wofür du die Schnupfensalbe verwenden kannst
Dieser Balsam ist ein echtes Multitalent in der Familienapotheke:
- Babypopo: schützt vor Wundwerden, pflegt bereits gereizte Haut
- Wunde Haut: kleine Schürfwunden, rote Stellen, Reizungen
- Beanspruchte Hände: bei Mama und Papa nach einem langen Tag
- Trockene Gesichtshaut: im Winter, nach viel Wind und Kälte
- Allgemeine Körperpflege: überall dort, wo die Haut Aufmerksamkeit braucht
Extra-Tipp: Johanniskraut regt die Kollagenproduktion an, während das in der Ringelblume enthaltene Allantoin hautglättend und zellerneuernd wirkt. Zusammen wirken beide abschwellend und regenerierend – perfekt also auch als natürliche Nachtpflege.
Über die Autorin

Ich bin Katharina Kohlbach, Expertin für Naturkosmetik und leidenschaftliche Rührerin. In meinen Kursen und Workshops zeige ich dir, wie wie aus wenigen und einfachen Zutaten eine Vielzahl an Rezepten entstehen. Ich liebe es, die Natur um mich herum in Hautpflege zu verwandeln und habe dabei keine Lust auf industrielle Hilfsstoffe und synthetische Zusätze. Auch in meinem Blog https://www.katharinaruehrt.com/blog findest du Rezepte sowie Wissens-Beiträge für mehr Natur auf deiner Haut.
Was ich immer wieder erlebe: Viele trauen sich nicht, ihre eigenen Pflegeprodukte herzustellen. Dabei ist der Einstieg so einfach. Gerade Öl-Wachs-Produkte wie diese Salbe sind perfekt zum Starten. Kein kompliziertes Equipment, keine langen Zutatenlisten.
Wer tiefer einsteigen möchte: In meinem Online-Kurs Naturkosmetik genial einfach arbeiten wir unter anderem mit Johanniskraut und 12 weiteren Heilpflanzen – von Kopf bis Fuß, Schritt für Schritt, ohne Vorkenntnisse.
Wer erstmal nur schnuppern möchte: Ich schicke jede Woche neue Rezepte und Tipps per Newsletter. Kostenlos, jederzeit kündbar – hier geht's zur Anmeldung.








